Yin und Yang


Alles in dieser Welt – jede Zeit, alle Gegenstände, und alles Natürliche – haben diese zwei Seiten. Man kann allerdings zu keinem Zeitpunkt eine absolute Aussage über der gegenwärtigen Situation machen. Yin und Yang sind keine feststehenden Zustände, sondern gehen immer im steten Fluss ineinander über.
In der Monade von Yin und Yang wird das ausgewogene Wechselspiel symbolisiert. Selbst in der stärksten Ausdehnung des Yin ist das Yang schon wieder enthalten und umgekehrt. Das Yin ist nicht ohne Yang und es gibt kein Yang ohne Yin.
Die Theorien von Yin und Yang stellen zusammen mit der Vorstellung der fünf Elemente Feuer, Erde, Holz, Metall und Wasser den philosophischen Ursprung der chinesischen Medizin (TCM) dar. 
Besteht ein harmonisches Zusammenspiel beider Kräfte, d.h. der ganze Organismus befindet sich in Harmonie, bezeichnen wir diesen Zustand als Gesundheit. Bei einer Disharmonie kommt es zu Befindlichkeitsstörungen. Werden diese Dysfunktionen nicht beachtet und behoben, so entstehen in der Folge daraus Symptome und schließlich treten Krankheiten auf. Gleiches gilt für den Qi Fluss. 

 

   Qi


Der Qi-Fluss kann nicht nur durch Traumata, sondern auch durch verschiedene pathogene Faktoren ins Ungleichgewicht gebracht werden:

• Ein Übermaß an Emotionen bzw. psychische Faktoren gehört zu den inneren Einflüssen.
   Hierzu werden Freude, Zorn, Sorge, Grübeln, Trauer, Angst und Schock gezählt.
• Von außen können Kälte, Hitze, Nässe, Trockenheit, Wind auf den Körper einwirken.
• körperliche oder mentale Überanstrengung 
• Fütterungsfehler wirken sich ebenfalls negativ auf den Qi-Fluss aus